Magnetresonanztomografie (MRT)

Zur MRT-Untersuchung bitte mitbringen:

  • Gesundheitskarte / Krankenkassenkarte und Überweisungsschein
  • Vorbefunde
  • Voraufnahmen / CDs
  • OP-Berichte
  • Implantatzertifikat / Herzschrittmacherpass / Pass für Insulinpumpen
  • Laborwerte (Kreatinin) - falls Ihre MRT-Untersuchung mit Kontrastmittel erfolgt

... zusätzlich bei Kindern:

  • Lieblingskuscheltier
  • Lieblingsdecke
  • Lieblingsgetränk

Die Magnetresonanztomografie (MRT) oder auch Kernspintomografie genannt ist ein „schonendes“ bildgebendes Verfahren ohne Röntgenstrahlung, das im Röntgeninstitut erstmalig in der Region seit 1987 eingesetzt wird. Seither nutzen wir an mehreren Standorten aktuelle 1,5T und 3T-MRT-Geräte.

Der Patient liegt in einem Magnetfeld. Durch elektromagnetische Wellen werden die Wasserstoffprotonen im menschlichen Körper angeregt und durch komplizierte Mess- und Rechenverfahren zur Bildgebung genutzt.

Die übliche Gerätekonfiguration ist „röhrenförmig“ - so wird die beste Bildqualität erreicht. Sogenannte offene Systeme haben zumeist eine eingeschränkte Bildqualität.
Aktuelle Geräte haben einen größeren Röhrendurchmesser (70 cm), was den Untersuchungskomfort deutlich erhöht und auch die Untersuchung von großen und umfangreicheren Patienten erlaubt. Auch Patienten mit Platzangst können nach entsprechender Vorbereitung  „in der Röhre“ untersucht werden.

Der Einsatzbereich der MRT liegt insbesondere in der Diagnostik von Gelenken und des zentralen Nervensystems, sowie allgemein in der sogenannten Weichteildiagnostik. Auch aus der Mamma-, Herz-, Gefäß- und Bauchdiagnostik ist die MRT heutzutage nicht mehr wegzudenken.
Unter Umständen wird die Untersuchung mit Kontrastmittel (je nach Untersuchung intravenös, oral oder rektal) durchgeführt. Diese Kontrastmittel sind gut verträglich, nur in Einzelfällen bestehen hier Einschränkungen.

Bei der MRT sind bestimmte Kontraindikationen zu beachten, die insbesondere Metall im Körper betreffen.