Samarium-Therapie

Patienten mit Knochenmetastasen leiden häufig unter Schmerzen. Neben einer adäquaten Schmerztherapie kann abhängig von Art und Verteilung der Metastasen eine Radionuklidtherapie die Schmerzen deutlich lindern (80% der Patienten) oder sogar beseitigen (25% der Patienten).

Eingesetzt wird sozusagen die selbe Substanz wie bei der Skelettszintigraphie, die sich an Bereichen mit gesteigertem Knochenumbau anlagert.
Zur Diagnostik wird diese Substanz mit einem radiaoktiven Isotop (Tc-99m) markiert, das nur eine minimale Wirkung im Körper hinerlässt und erlaubt, die Verteilung von außen abzubilden.
Zur Therapie wird ein anderes radioaktives Isotop eingesetzt, Sm-153, dass eine Strahlung aussendet, die eine Reichweite von wenigen Millimetern hat und sozusagen einer lokalen Strahlentherapie von innen entspricht.
Die Therapie ist wenig belastend, sie kann ambulant durchgeführt werden. Im Vorfeld ist lediglich sicherzustellen, dass Blutbild und Nierenfunktion nicht zu stark eingeschränkt sind.
Die Behandlung wird in enger Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt durchgeführt.
Ihr behandelnder Arzt oder einer der Nuklearmedizinier in unserer Praxis wird Sie im Vorfeld noch ausführlicher persönlich informieren und für Fragen zur Verfügung stehen.